English  |  Deutsch  |  Ελληνικά  |  Français  |  Español


 

Die Altistin Alexandra Aidonopoulou wurde in Athen geboren. Nach ihrem Klavierstudium am National Konservatorium in Athen, das sie mit Auszeichnung bestand, und ihrem Mathematikstudium an der Universität Athen setzte sie ihre Musikausbildung in Wien fort. Sowohl das Bachelor- als auch das Masterstudium Gesang und Gesangspädagogik an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien schloss sie mit Auszeichnung in den Klassen von Maria Bayer und KS Birgid Steinberger ab. Derzeit wird sie von Carol Blaickner-Mayo betreut.

Auftritte als Liedinterpretin hatte Alexandra Aidonopoulou im Wiener Musikverein und in der Gesellschaft für Musiktheater Wien.

Im Bereich der Sakralmusik in Wien wirkte sie bei Messen in St. Michael, in der Peterskirche und der Schottenkirche mit; in der Wiener Hofburgkapelle war sie 2015 die Solistin im Stabat Mater von Vivaldi. Weitere Auftritte folgten in der Lutherischen Stadtkirche Wien u.a. bei der Bachwoche 2015 mit Werken von Bach und Händel. Die Alt-Partie im „Oratorium de Noël“ von Saint-Saëns übernahm Alexandra Aidonopoulou unter der Leitung von Alois Glassner in St. Stephan in Baden.

Alexandra Aidonopoulous besonderes Interesse gilt der Barockmusik. Regelmäßig tritt sie gemeinsam mit der Cembalistin Petra Zenker in der thematisch gestalteten Konzertreihe für Alte Musik im Wiener Ferdinandihof auf. „Dem Volke abgelauscht“ – einem Programm mit Kantaten von Alessandro Scarlatti und Antonio Vivaldi 2013 folgten „Follie seiscentesche“ – Lieder aus dem italienischen und spanischen Frühbarock sowie „Umbrae obscurae“ – Musik zum Weltuntergang, mit Werken von Monteclair, de Brossard und Vivaldi (mit Rainer Ullreich, Barockvioline).

Bei den 3. Internationalen Bach-Tagen in Zürich übernahm sie die Rolle des Herkules in Bach’s Kantate „Herkules auf dem Scheidewege“ in der szenischen Aufführung unter der Regie von Magdalena Fuchsberger und der musikalischen Leitung von Bernhard Hunziker. Außerdem war sie Semi-Finalistin beim Concours International de Chant Baroque de Froville in Frankreich.
Seit 2015 arbeitet sie regelmäßig mit dem Vokalensemble Wiener Akademie Consort unter der Leitung von Martin Haselböck zusammen. Auftritte im goldenen Saal des Musikvereins und im Auditorio Nacional in Madrid.

Auf der Opernbühne stand Alexandra Aidonopoulou u.a. als Marcellina in Mozarts „Le nozze di Figaro“, als Frau Reich in Nicolai’s “Die lustigen Weiber von Windsor”, als Lucrecia in Britten’s “The Rape of Lucretia” im Arnold Schönberg Center in Wien.

Alexandra Aidonopoulou tritt auch als Interpretin zeitgenössischer Musik auf. So übernahm sie in Martin Haselböcks „Konradmesse“ die Alt-Partie.

Alexandra_newpic3neu